Background-Check: Diploma Content Creator

Browst man durch bekannte Job-Portale wie Indeed, Stepstone oder LinkedIn, findet man viele unbekannte Berufsbezeichnungen und neumodische Jobangebote. Ein Beruf scheint bei vielen Arbeitgebern besonders gefragt zu sein: der Content Creator. Allgemein gesprochen geht es in dem Beruf um das Erstellen von Inhalten. Doch was genau ist damit gemeint? Wie wird man zum Content Creator und welche Anforderungen bringt der Job mit sich? In unserem Background-Check nehmen wir den Beruf genauer unter die Lupe und versorgen euch mit allen nötigen Infos, Zahlen und Fakten.

 

Content Creator: Wirklich ein neuer Beruf?

Die Berufsbezeichnung Content Creator ist eindeutig im Berufsmarkt angekommen und gewinnt bei Arbeitgebern und auch bei Jobsuchenden an Popularität. Das wird schnell bei einer Analyse mit Google Trends klar: Seit 2017 gibt es eine steigende, weltweite Nachfrage nach dem Suchbegriff Content Creator. Im Web gibt es zahlreiche Artikel und Blog-Einträge, die den Beruf aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten (Angefangen mit „ist Content Creator überhaupt ein Beruf?“ bis hin zu „warum brauche ich als Firma einen Content Creator?“).

Dabei werden Content Creator nicht erst seit gestern gesucht, denn ihr Aufgabenbereich ist gar nicht so neu – das Erstellen von verschiedenen Inhalten ist eigentlich schon immer ein Teil des Marketings gewesen. Allerdings scheinen Relevanz und Bandbreite dieses Berufes zuzunehmen: Firmen brauchen mehr Content. Sei es aufgrund von steigender Nutzung Sozialer Medien oder aufgrund des wachsenden Angebotes an Marketing-Plattformen. Es ist also nur logisch, dass sich der wachsende Aufgabenbereich „Inhaltserstellung“ mit der Zeit zu einem eigenen Beruf entwickelt hat.

Ein schneller Job-Check auf verschiedenen Portalen bestätigt diesen Trend: Aktuell gibt es deutschlandweit 529 Jobangebote für professionelle Content Creator auf Stepstone (Stand 15.03.2021) und 550 Treffer auf Indeed (Stand 15.03.2021). Hierbei gleicht jedoch kaum eine Job-Beschreibung der anderen, was uns zur wichtigsten Frage bringt: Was genau macht eigentlich ein Content Creator, und warum ist Content so wichtig? 

Das Sprachrohr zum Kunden

Guter Inhalt ist wichtig, weil hier ein Kontaktpunkt zwischen Firma und Kunde geschaffen wird. Über verschiedene Kanäle kann eine Firma verschiedene Informationen in diversen Formaten an ihre Kunden vermitteln. Durch Content interagiert man direkt mit seinem Kundenstamm, baut eine Beziehung auf, pflegt sie und bekommt durch Feedback wertvolle Einblicke in das Nutzerverhalten.

Content Creator können für alle möglichen Inhalte in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, was den Beruf sehr flexibel und individuell anpassbar macht. Vom Fachbereich über das Medium bis hin zur eigentlichen Form des Contents; jede Kombination ist denkbar. Inhalt kann in verschiedenen Sprachen erstellt und in verschiedenen Stilen verfasst werden, von locker und unterhaltsam bis hin zu akademisch und fachgerecht.

Darüber hinaus entsteht Inhalt für verschiedene Zielgruppen und verschiedene Märkte, von der Erstellung einfacher Beiträge bis hin zu vollentwickelten Strategien und Konzepten.

So kann ein Content Creator sich auf eine bestimmte Nische spezialisieren oder einen breitgefächerten Service anbieten. Ein Beispiel:

  • Content Creator 1 schreibt ausschließlich Foto-Reportagen für eine Technik-Fachzeitschrift
  • Content Creator 2 entwickelt und betreut ein komplettes Social Media Konzept für die Kanäle einer Universität

Das Profil eines Content Creators

Wie das Berufsbild selbst sind auch die Job-Angebote für Content Creator sehr breitgefächert. Je nach Ausschreibung können Content Creator im festen Auftrag für Firmen und Agenturen arbeiten oder als Freelancer tätig sein, sozusagen als „Ein-Mann-Werbeagentur“. Arbeitgeber beschreiben in der Regel genau, welche Art von Inhalt sie suchen.

Die Flexibilität des Berufs erlaubt es Firmen und Agenturen, den perfekten Arbeitnehmer für den Job auszuwählen und ihre Wünsche ganz klar darzulegen. Ein Content Creator hat die Aufgabe, diese Wünsche umzusetzen, den Auftraggeber mit dem erstellten Inhalt zu überzeugen und so bei der Kommunikation eines Images, einer Marke, eines Produktes oder einer Message an den Kundenstamm zu helfen.

Obwohl es keine „klassische“ Jobbeschreibung für den Beruf gibt, stimmen einige Anforderungen überein. Ein Arbeitnehmer in diesem Bereich sollte kreativ und flexibel sein, korrekte Recherchen und Analysen durchführen können und gegebenenfalls mit bestimmten Programmen vertraut sein.

Wie wirst du Content Creator?

Oftmals fragen Arbeitgeber nach einem Portfolio mit Beispielen, die deine Berufs-Erfahrung untermauern oder einen Eindruck deines persönlichen Stils geben. Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich mit dem Sammeln von Material für dein Portfolio zu beginnen. Kreative Erfahrung im Content Creation Bereich kannst du über viele Wege sammeln, zum Beispiel durch freiwillige Projekte oder Hobbies (Blogs, Vlogs, Social-Media-Kanäle, etc.). Besonders Ausbildungen in diesem Bereich bieten dir wertvolle Praxis-Erfahrung. Du setzt Projekte um, arbeitest aktiv an deinem Portfolio, absolvierst Praktika und beginnst, die nötigen Kontakte in der Branche zu knüpfen.

Bei der Deutschen POP kannst du ab sofort dein Diploma Content Creator buchen. In unserem intensiven Studiengang vermitteln wir dir alle Fähigkeiten, die du für den breitgefächerten Beruf des Content Creator benötigst, um dich individuell auf einen Markt und eine Nische deiner Wahl zu spezialisieren und deinen eigenen Ausdrucks-Stil zu entwickeln. Mehr Infos zum Diploma findest du hier und hier.

Quellen

Google Trends

Stepstone

Indeed

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